Feuchte Hitze kommt von vielen Nahrungsmitteln, z.B. besonders ausgeprägt von Milchprodukten, aber auch von gewissen Gemüsen (z.B. Kohlarten).
Nicht dass die erwähnten Lebensmittel vollständig verboten wären, aber alles soll mit Mass und zur richtigen Zeit genossen werden. Die individuelle Konstitution gilt es zudem auch zu berücksichtigen. Es gibt Leute, die ertragen mehr von gewissen Lebensmitteln und andere haben wiederum schnell Mühe damit.

Toxine enthaltende Lebensmittel gibt es fast unendlich viele, besonders in der heutigen Zeit, wo Lebensmittel stark mit Fremdstoffen (Insektiziden, Pestiziden, Fungiziden, Düngemitteln, Schwermetallen) belastet sind oder unter besonderen Bedingungen wachsen (Monokulturen, Hors-Sol, Genmanipulation...).

In der chinesischen Diätetik besteht die Ansicht, dass bei jeder Mahlzeit ein Quäntchen Toxine aufgenommen wird. Diese sind so schnell wie möglich wieder zu beseitigen. Am geeignetsten geschieht das mit der regelmässigen Einnahme gewisser Mahlzeiten oder Tees oder Suppen. Ein gutes Beispiel ist der morgendliche SHI FAN, der wässrige und während drei bis vier Stunden gekochte fade Reisbrei. In der modernen Küche braucht es dazu keine Schwiegermutter mehr, die diesen Brei ab morgens 04 °° Uhr kocht, sondern einen Congee-Kocher (der gewöhnliche Reiskocher taugt nicht, sondern nur der mit der Zusatzfunktion 'Cook Congee').

shi fanDer Shi Fan kann ab und zu mit andern Zutaten geschmacklich verändert werden. Selbstverständlich ergibt sich daraus auch eine leichte energetische Änderung:

Es kann ein Esslöffel Schwarzaugenbohnen mit dem Shi Fan mitgekocht werden.

Nebst Schwarzaugenbohnen können auch ungeröstete Erdnüsse mitgekocht werden.

Etwa einmal pro Woche, nämlich am Tag nachdem der Metzger gemetzget hat, sind Knochen fast gratis erhältlich. Man kann sich eine Wirbelsäule längs aufsägen lassen. So wird das Knochenmark frei. Mit dem Shi Fan werden dann einige Knochen mitgekocht. Die Knochen werden oft vorher noch einen Tag lang mit Salz bestreut. Dementsprechend wird der ansonsten fade Shi Fan ein bisschen salzig. Dieser Shi Fan stärkt die 'Nieren'. Die Knochen dürfen nur von Tieren aus kontrollierten Bio-Betrieben stammen (Porco fidelio u.ä.) In China werden noch vielerlei Varianten von Shi Fan angeboten: solche mit ‚Tausend-Jahr-Eiern', mit Abalonen etc.

Weitere Möglichkeiten der Ausleitung von Feuchtigkeit und Toxinen:

Nach besonders Toxin- bzw. Feuchtigkeitsbeladenen Mahlzeiten wie Grilliertem, Frittiertem (Frühlingsrollen, Pizza), Mahlzeiten aus dem Backofen etc. empfiehlt es sich, in der einen oder andern Form einen entsprechenden Tee oder eine Suppe zu kochen.
Sobald Kinder in ihrem Appetit etwas nachlassen, was nach unserer Erfahrung auch bei genügender Vorsicht (= keine frittierten, grillierten, gebackenen, gebratenen Sachen und noch weniger Süssigkeiten, Schleckereien, Süssgetränke zwischendurch) so alle 3-4 Tage (!) geschieht, wird ein feuchtigkeitsausleitender Tee verabreicht.

Es eignen sich die folgenden Suppen oder Tee:

  • Wu Hua Cha (Fünf-Blumen-Tee)
  • Qi Xin Cha (Sieben-Sterne-Tee)