Fachwissen

Unter den aus China bekannten Heilpilzen wird Ganoderma als der göttliche angesehen. Wenn Chinesen göttlich sagen, meinen sie: Bester, höchster, bedeutsamster, unübertreffbarer, - was sich natürlich dann auch im Preis zeigt.
Dem Ganoderma-Pilz, einer Art Baumschwamm, seiner glänzenden Haut wegen Lackporling genannt, werden Wunderkräfte zugeschrieben und es existiert viel Literatur über ihn, sowohl fundierte wissenschaftliche, als auch triviale im Sinne von: ‚Ich hatte Krebs und wurde geheilt', ‚ich vergass einfach alles', ‚die Nächte waren die Hölle', ‚mein Herz machte nicht mehr mit', ‚manchmal wollte ich sterben', ‚miserable Leberwerte', ,meine Nichte hat AIDS', ,Diagnose: Diabetes', und selbstverständlich hilft gegen all das und sogar im Fall ‚meine Ehe drohte zu zerbrechen' Ganoderma.

Ganoderma
Ganoderma
Die Wissenschaft anerkennt, dass Ganoderma bedeutende Inhaltsstoffe hat, welche verschiedenste Körperfunktionen unterstützen.
 
Zu diesen gehören vor allem Polysaccharide, Polypeptide (= kurzkettige Proteine), essentielle Aminosäuren und Triterpene nebst vielen weiteren Substanzen. Hunderte von Inhaltsstoffen sind bereits bekannt.
Während die Substanzklasse Triterpene nachgewiesen protektive Effekte an der Leber zeigen, Blutdruck und Cholesterin senkend wirken, ist die Gruppe der Polysaccharide eher im Bereich der Immunstimulation, Blutzuckersenkung und Tumorhemmung aktiv.

Da die Suche nach Ganoderma in der Natur aufwendig ist, suchte man nach einer Möglichkeit der Kultivierung dieses Pilzes und war damit schliesslich erfolgreich. Doch damit nicht genug, ging man mancherorts noch einen Schritt weiter und züchtete Ganoderma in Zellkulturen.

Selbstverständlich spielt es eine Rolle, auf welchem Wirt und in welcher Umgebung ein Pilz wächst. Dies spiegelt sich schliesslich im Spektrum der Inhaltsstoffe und in den Mengenverhältnissen derselben.
In China kennt man deshalb wie für alle andern Pflanzen auch, welche in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) eingesetzt werden, bevorzugte Herkunfts- oder Anbaugebiete. Was beim Wein gilt, wo es auf den Standort, den Boden also, die Rebsorte, die klimatischen Bedingungen und die Verarbeitung ankommt, ist auch beim Heilpflanzenanbau wichtig.

In der TCM herrscht unter den Praktizierenden die vorwiegende Meinung, dass Heilpflanzen aus natürlicher Umgebung die beste Qualität garantieren. Eher skeptisch steht man modernen Methoden wie zum Beispiel Züchtung in Zellkulturen oder gar mittels Genmanipulation veränderten Heilpflanzen gegenüber.

Auf der Suche nach guten Produkten für Ganoderma bekamen wir viele Angebote aus China und Taiwan. Den pulverisierten Pilzen sieht man natürlich ihre Herkunft nicht mehr an, sodass wir die Proben ins Labor schickten. Die Spezialisten bei Phytax GmbH lieferten schliesslich saubere Arbeit ab, denn ihnen gelang bei der Analyse die Differenzierung in Produkte, welche dem ganzen Pilz entsprechen und solchen, welche nur Myzelien (Pilzfäden ohne den Fruchtkörper) darstellten, also aus Zellkulturen, welche in China in Labors hergestellt werden, stammten. Auch konnten die Leute von Phytax exakt angeben, in welchem Verhältnis die Anteile für den Pilzkörper und die Pilzsporen stehen. Es gab auch Produkte, wo nur Sporen zu finden waren. Manche Leute sind der Ansicht, die Sporen enthielten die für den menschlichen Körper am wertvollsten Substanzen.

Schliesslich entschieden wir uns für den Einkauf eines Produktes, welches den natürlichsten und traditionellsten Gebrauch von Ganoderma widerspiegelt, nämlich den ganzen Pilz in seiner natürlichen Zusammensetzung.

Wir hoffen damit, im Sinne unserer Anwender gehandelt zu haben.
Sollte Bedarf an anderen Produkten, etwa dem preislich günstigeren aus Zellkultur oder dem teureren (nur Sporen) bestehen, möge man sich mit unseren Verantwortlichen beim Supply Chain Management in Verbindung setzen.

Complemedis AG, Leinfeldstrasse 59, CH-4632 Trimbach, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!