Fachwissen

Yin&Yang, 5-E-Lehre

5 Elemente

Wenn in der TCM eine Diagnose gestellt wird, folgt darauf immer auch ein unmittelbarer Therapieschritt. Im Unterschied zur westlichen Medizin, wo wir oft schöne und interessante Diagnosen haben, aber keine Therapie dazu, ist in der chinesischen Medizin jede Diagnose auch von einer Handlungsanweisung zur Heilung gefolgt: Wo eine Kälte herrscht, muss gewärmt werden, wo zuviel Hitze ist, wird gekühlt. Feuchtigkeit muss getrocknet und Trockenheit befeuchtet werden. Ein schädigender Wind (Durchzug!), der sich im Körper eingenistet hat und dort zu rheumatischen Beschwerden führt, muss ausgetrieben werden. Wenn der Wind im Element Holz logiert, kommt es, weil diesem Element die Leber und die Galle entsprechen, eher zu Migräne oder hohem Blutdruck, Hirnschlag oder ähnlichen Ereignissen, wenn der Wind eher in der Lunge nistet, zu Asthma, Bronchitis. Einen Wind austreiben kann man auf viele Arten. Man kann zum Beispiel die Abwehrkräfte stärken, auf dass sie den Wind rauswerfen, indem man die dafür geeigneten Akupunkturpunkte sticht oder die dafür bezeichneten Kräuter wählt oder die Ernährung so wählt, dass der Körper damit fertig wird. Auch gibt es chinesische Massagetechniken, die helfen können oder die Übungen, die im Tai Qi oder im Qi Gong gelehrt werden und die geeignet sind, mittels Konzentration auf die entsprechenden Elemente das eigene gesunde Qi wieder zum fliessen zu bringen.

Chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Medizin. Sie arbeitet mit folgenden Methoden:

  • Kräuterheilkunde (Heilmitteltherapie)
  • Akupunktur
  • Ernährungslehre
  • Massage (Tuina oder Anmo)
  • Bewegungs- und Konzentrationsübungen (Tai Qi, Qi Gong)
  • Feng Shui

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