Tomatensuppe mit Hiobstränen Zutaten für 4 Portionen

50 g
Hiobstränen - Yi Yi Ren

4 dl Wasser

1 kg Tomaten

1 Prise Rosenpaprika

etwas Zucker, Pfeffer und Salz

1 Bund Pfefferminze




Zubereitung

Die Hiobstränen mit dem Wasser aufkochen, zugedeckt ca. 45 Minuten köcheln lassen. Das übriggebliebene Wasser abgiessen und für die Tomatensuppe verwenden.

Tomaten häuten, dies geht ganz einfach indem Sie den Stielansatz entfernen, die Tomaten ca. 15 Sekunden in kochendes Wasser tauchen und anschliessend die Haut entfernen.

Die Tomaten in grobe Stücke schneiden, mit dem restlichen Wasser der Hiobstränen, dem Rosenpaprika und dem Zucker aufkochen. 10 Minuten köcheln lassen, anschliessend mit dem Mixstab pürieren.

Mit Pfeffer und Salz würzen, die Suppe etwas abkühlen oder ganz erkalten lassen. Vor dem Servieren die Pfefferminzblättchen in Streifen schneiden und mit den Hiobstränen in die Suppe geben.



Kolumne zum Rezept

Kalte Speisen

Die Suppe schmeckt lauwarm ausgezeichnet, sie kann natürlich auch warm serviert werden – einzig eisgekühlt ist sie nicht besonders bekömmlich.

Im Hochsommer geniessen viele Menschen kaltes Mineralwasser mit Eiswürfeln, in der Hoffnung etwas Abkühlung zu bekommen. Die Abkühlung trifft auch kurzzeitig ein, jedoch benötigt der Körper viel Energie, um den kalten Bauch zu wärmen. Somit stellt sich die Frage, wo diese extra Portion Energie schliesslich fehlt... könnte das vielleicht mit den Blähungen zusammenhängen über die viele Leute klagen?
Die Verdauung ist eine energieaufwändige Angelegenheit und wir sollten sie nicht noch zusätzlich mit eisgekühlten Lebensmitteln erschweren.

Es hat sicher auch einen Sinn, wenn viele Menschen in heissen Ländern wie z.B. Marokko, sogar in der grössten Hitze ihren Pfefferminztee trinken.

Pfefferminze hat einen kühlenden Effekt. Sogar als warmer Tee getrunken kann er längerfristig den Körper etwas abkühlen. Besonders im Sommer, aber auch bei einer Grippe mit hitzigem Körper schafft er so Erleichterung.
Ist er hingegen beim Skifahren zum Aufwärmen gedacht, ist es möglich, dass Sie plötzlich an ihrer Thermo-Unterwäsche zu zweifeln beginnen, weil Sie ständig frieren.

Hiobstränen oder auch Jakobstränen genannt, haben eine gewisse Ähnlichkeit mit unserer Perlgerste. Dadurch dass sie keinen ausgeprägten Eigengeschmack haben, eignen sie sich ausgezeichnet als Einlage in einer Suppe, können jedoch auch als süsses Getreidegericht serviert werden. Hiobstränen helfen Hitze und Feuchtigkeit aus dem Körper zu leiten und haben zudem eine positive Wirkung auf die Verdauung.

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